Oh, wie schön. Still, einfach, unordentlich. Zu groß. Zu klein. Ein Glas. Grün und kalt. Schön an zufassen. So glatt an zufassen. Es ist groß. Schaue hoch. Wäre gerne in dem Glas drin. Etwas begehrtes wie der rote Wein auf Festen.. und da, dieser schöne Kamm. Bestimmt doppelt so groß wie ich. Noch schöner an zufassen. Gerne hätte ich so schönes Haar. So schön zu berühren wie den Kamm. Dort oben. Ein Rasierpinsel, groß. Würde gerne zu ich hoch, doch es geht nicht. Ich bin zu klein. All die schönen Sachen. Die Tapete gleich dem Himmel. Ein Wunschzimmer. Ein Schrank. Schöne Spiegel in ihm. Ich will die Tür öffnen. Anstrengung. Sie bewegt sich. Ich rutsche durch den dünnen Spalt. Hier ist es warm, gemütlich - wie ein Bett. Lege mich hin. Augen fallen zu. Ein neuer Raum. Dunkel. Kalt. Krümel auf dem Boden und erbrochener Alkohol. Rotweinflecken an der Wund an das Glas.. das schöne Glas. Kaputt. Haare auf dem Boden. Der Rasierpinsel, nur noch ein Stück Holz. Das Bett ein Aschenhaufen, das Streichholz weg. Nachwunschtraum.

Wache auf. In meinem Bett.

2.7.10 06:58
 


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