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Da sitzt du und schaust. Schaust auf das Nichts. Einen schwarzen Vorhang. Du hörst flüstern. Es wird stiller und stiller. Dein Atem wird langsamer. Das Licht geht aus. Du merkst nichts mehr. Schaust nur auf diesen Vorhang. Willst wissen was dahinter ist. Willst es unbedingt wissen. Und da. Es ruckelt. Langsam. Ganz langsam wird der Vorhang geöffnet. Du siehst einen kleinen Spalt der frei ist. Dahinter scheint es nicht heller zu sein. Immer mehr siehst du jetzt. Doch enttäuscht stellst du fest: Es ist hinter dem Vorhang nicht anders. Alles was du siehst ist eine schwarze, große Wand.

 

Das Kino des Lebens zeichnet sich nicht durch lautes, schnelles, helles Bild aus. Nein, manchmal schweigt es auch.

26.6.10 22:47
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


relativ unwichtig. (26.6.10 23:07)
Wow, wie unglaublich gut dies zu meiner momentanen Lebenssituation passt. Deine Texte bereichern mich immer und immer wieder. Ich danke dir.

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